Am Donnerstag, 5. April besuchte Landtagsabgeordnete Andrea Krueger das DDR-Museum in Pforzheim.
Gemeinsam mit Mitgliedern der Jungen Union Vaihingen und der Bezirksgruppe Süd/Heslach/Kaltental ließ sie sich die sorgfältig zusammengestellten Museumsstücke zeigen. "Es ist wichtig, am konkreten Beispiel zu sehen, wie das Unterdrückungssystem in der DDR funktioniert hat." Bisher sei das kleine Pforzheimer Museum noch nicht so bekannt. "Es ist gut, dass wir ein solches Museum im Land haben. Ich hoffe, dass dies sich herumspricht und viele Menschen nach Pforzheim kommen", so Andrea Krueger.
Die Ausstellung will mit Objekten aus Alltag und Gesellschaft - vom original
elektrischen Signalzaun an der innerdeutschen Grenze, einem Bugteil des
legendären "Trabbi" mit Motorengeräuschen bis hin zu Gebrauchsgegenständen aus
Plaste und Elaste den "Arbeiter- und Bauernstaat" in all seinen Facetten
dokumentieren. In den knapp 100 Quadratmeter großen Räumen, die die Stadt
Pforzheim - der Notwendigkeit und Bedeutung der Aufarbeitung von 40 Jahren DDR
Geschichte bewusst - zur Dokumentation und Schulung zur Verfügung gestellt hat,
ist eine Fülle authentischen Materials aus der ehemaligen DDR zu sehen. Die
Sammlung ist in ihrer Vielfalt einmalig in Deutschland. Die Ausstellung soll
vor allem auch Jugendlichen das Leben in einer Diktatur vor Augen führen und sie
für die Werte unserer Demokratie sensibilisieren. Klaus Knabe, 1961 kurz vor
Errichtung der Berliner Mauer in den Westen geflüchtet, hat sämtliche Objekte,
die Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus der ehemaligen DDR mit dem
Ziel zusammengetragen einen Beitrag zur Bewältigung von 40 Jahren DDR Diktatur
zu leisten.
Daten zum Museum: "Gegen das Vergessen"- Sammlung zur Geschichte der DDR Hagenschießstr. 9, 75175 Pforzheim Geöffnet: Sonntag 11:00 bis 15:00 Uhr oder nach Vereinbarung, Telefon 07231 / 62191 (Herr Knabe). Eintritt frei. Link zum DDR-Museum |